Dr. Bertrand Piccard” wird ARTE TV Star

Dr. Bertrand Pic­card“ wird ARTE-Star

Drehter­min von ARTE TV bei der Wasser­wirbel-Pilotan­lage „Dr. Bertrand Pic­card“ in Schöft­land

Die Wasser­wirbe­lan­lage „Dr. Bertrand Pic­card“ im aar­gauis­chen Schöft­land stand let­zte Woche während mehrerer Stun­den im Kam­er­afokus des deutsch-franzö­sis­chen Kul­tursenders ARTE. Per­rine Bra­mi von ARTE TV und Kam­era­mann Yves Matthey waren eigens aus Paris respek­tive Genf angereist, um für eine Doku­men­ta­tion im Bere­ich Eco & Nach­haltigkeit die eben­so ein­fache wie geniale Anlage zur Pro­duk­tion von 100% Naturstrom zu fil­men und die Men­schen dahin­ter zu inter­viewen. 

Aarau, 27. Juni 2015 – UK/DS – Wer am Dien­sta­gnach­mit­tag bei Schöft­land zur

rena­turi­erten Suhre spazierte, begeg­nete für ein­mal nicht nur einem Grau­rei­her oder mit etwas Glück gar einem Eisvo­gel, son­dern hat­te die Chance, ARTE TV bei Drehar­beit­en für das Sender­for­mat ARTE Future zu beobacht­en. Über­schrieben war das Skript der in Schöft­land gedreht­en Sequenz mit Une cen­trale intel­li­gente. Tat­säch­lich ist das Prinzip der Wasser­wirbe­lan­lage, das Daniel Styger, Präsi­dent der Genossen­schaft Wasser­wirbel Konzepte Schweiz (GWWK) und CEO der green-cube.org, sowie Nor­bert Schmid, Vor­standsmit­glied GWWK, dem Fernse­hteam erläuterten, eben­so clever wie ein­fach: Ein Teil des Wassers der Suhre wird in DSC04507ein Beck­en mit einem Loch im Boden geleit­et. Wie bei ein­er Bade­wanne lässt die Schw­erkraft das Wass­er in einem Wirbel abfliessen. Ein über dem Beck­en­bo­den schweben­der, frei beweglich­er Rotor dreht sich im Wirbel und treibt einen Gen­er­a­tor an. Im Gegen­satz zu Kleinkraftwerken mit schnell­drehen­den Tur­binen, kann der langsam drehende Rotor von auf- wie absteigen­den Fis­chen, Kreb­sen, Sch­neck­en und anderen Klein­le­be­we­sen prob­lem­los durch­wan­dert wer­den. Die Fis­chdurchgängigkeit der Anlage wird bish­er durch nicht weniger als fünf unab­hängige Stu­di­en und zahlre­iche Zwis­chen­berichte ein­er noch bis März 2016 laufend­en sech­sten Studie belegt. Bian­ca Miglioret­to, Co-Geschäftsstel­len­lei­t­erin des Vere­ins fair-fish und ‚Anwältin‘ des Fis­chwohls, kam in ihrem Inter­view mit ARTE TV zum sel­ben Faz­it und unter­strich die tier­fre­undlichkeit des Ökostrom erzeu­gen­den Wasser­wirbels.

Da es am Vor­abend heftig gereg­net hat­te, war die Suhre aus­ge­sprochen trüb. Fis­che beim DSC04525Durch­schwim­men der Anlage zu beobacht­en, war unter diesen Umstän­den nicht möglich. So demon­stri­erte Styger die gefahrlose Fis­chwan­derung anhand eines Apfels. Tat­säch­lich trieb die Frucht, kaum ins Rotor­beck­en gewor­fen, unter­halb der Anlage unbeschadet ans Ufer. Was ein Apfel kann, kann eine Kam­era erst recht, sagte sich das Fernse­hteam. Flugs wurde ein impro­visiertes Kam­er­aboot gebastelt und auf die Reise durch den Wasser­wirbel geschickt. Auch die kost­bare High-Tech-Kon­struk­tion durch­schwamm „Dr. Bertrand Picard“ in kürzester Zeit ohne jeden Kratzer.

ARTE TV zeigte sich nicht nur ausseror­dentlich inter­essiert an der neuar­ti­gen Tech­nolo­gie der Pilotan­lage, die 2011 vom Bun­de­samt für Energie den renom­mierten Prix Watt d’Or erhal­ten hat­te, son­dern wollte auch Näheres über deren Trans­fer ins Aus­land wis­sen. Darüber gab Dr. Richard Vögeli, Co-Grün­der und Mit-Inhab­er von Verde Con­sult­ing, dem für den indis­chen Sub­kon­ti­nent zuständi­gen Joint-Ven­ture-Part­ner der GWWK, Auskun­ft.

Was lei­der zuerst nicht mehr klappte, war das angekündigte Skype-Inter­view mit dem promi­nen­ten Göt­ti der aar­gauis­chen Wasser­wirbe­lan­lage. Als der Psy­chi­ater, Pro­fes­sor und Wis­senschafts-DSC04574Aben­teur­er Bertrand Pic­card vom ARTE-Dreh hörte, hat­te er sich spon­tan für ein Skype-Inter­view bere­it­erk­lärt. Doch dann sah es am Dien­sta­gnach­mit­tag für Pic­card und seinen in Japan ges­tran­de­ten Solar-Impulse-Part­ner André Borschberg lange Zeit so aus, als könne der Solar-Flug um die Welt fort­ge­set­zt wer­den. Ver­ständlich, dass Pic­card sich unter diesen Umstän­den ganz auf seine aktuelle Mis­sion konzen­tri­erte. Nach­dem der Start von Solarim­pulse dann wieder ver­schoben wer­den musste, kam das Inter­view dann zur Über­raschung aller dann aber trotz­dem noch zu Stande.

Pic­cards schöftlän­der Patenkind fliegt zwar nicht um die Welt, doch auch es beweist in beein­druck­ender Weise, dass sich Tech­nolo­gie, Ökolo­gie, Ökonomie und Soziales nicht auss­chliessen müssen, son­dern Hand in Hand gehen.

Über die Genossen­schaft Wasser­wirbel Konzepte Schweiz (GWWK)

Die GWWK mit ihren Part­nern der green-cube.org ist der weltweit führende Anbi­eter von Wasser­wirbel­sys­te­men und Hybridlö­sun­gen (Solar, Wind, Bio­masse und Wass­er) für erneuer­bare Energien. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kun­den eine Energieerzeu­gung, welche die Natur schont und ohne aufwendi­ge und teure Verteil­net­ze auskommt. In der Schweiz wer­den die Wasser­wirbe­lan­la­gen der GWWK im Rah­men von Revi­tal­isierungs- und Rena­turierungs­mass­nah­men nur an bere­its ver­baut­en Fliess­gewässern gebaut.

green-cube.org

green-cube.org bietet ein­er­seits eine umfassende clean­tech Lösung für die nach­haltige und ökol­o­gis­che Energiepro­duk­tion mith­il­fe von Sonne, Wind, Wass­er und Bio­masse. Ander­er­seits trägt green-cube.org durch diverse Mod­ule, die zur Deck­ung lebenswichtiger Bedürfnisse einge­set­zt wer­den kön­nen, zur Erhöhung der Leben­squal­ität bei.

Weit­ere Auskün­fte und Rück­fra­gen:

Genossen­schaft Wasser­wirbel Konzepte Schweiz (GWWK) und green-cube.org Bahn­hof­platz 4, 5000 Aarau Daniel Styger, Präsi­dent & Geschäfts­führer styger@gwwk.ch, daniel.styger@green-cube.org

http://www.gwwk.ch, http://www.green-cube.org

 

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