Die Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke kooperiert mit Verde International mit dem Ziel, innerhalb der nächsten Jahre, mindestens 1’000 Wasserwirbelkraftwerke auf dem indischen Subkontinent zu erstellen. In Indien, Pakistan und Bangladesch wird die grüne Technologie aus Europa eine dezentrale und umweltfreundliche Stromproduktion ermöglichen.

Aarau (CH), RV – 8. April 2014 – Die Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke (GWWK) kooperiert mit der schweizerisch-indischen Gesellschaft Verde International um Wasserwirbelkraftwerke im Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken zu erstellen. In den nächsten 5 – 10 Jahren wird die GWWK Unterstützung bei der Entwicklung der Anlagen und Engineering-Leistungen bieten sowie Schlüsselkomponenten liefern, mit dem Ziel, in diesem Zeitrahmen, mindestens 1’000 Wasserwirbelkraftwerke zu erstellen.

Damit werden Stromversorgung und Versorgungssicherheit in Indien, Pakistan und Bangladesch verbessert. Die Initiative wird durch die indische Regierung, private Investoren sowie Nichtregierungsorganisationen unterstützt. Die GWWK Unterstützung erfolgt über die Firma green-cube.org, die Beteiligungsgesellschaft der GWWK.

Die neuen Anlagen werden vor allem in abgelegenen Dörfern erstellt, welche heute noch keinen Stromanschluss besitzen. Das Potential in Indien ist riesig, sind doch heute noch ca. 30‘000 Orte ohne Anschluss an das nationale Stromnetz. Viele dieser Dörfer sind heute von Diesel betriebenen Stromgeneratoren abhängig. Dies ist einerseits sehr teuer und andererseits mit hohen CO2 Emissionen verbunden – und damit ungünstig in Bezug auf den Klimawandel. Die dezentrale Stromerzeugung mit Diesel wird von Wasserwirbelanlagen abgelöst. Diese Kleinwasserkraftwerke nutzen geringe Gefälle von Fliessgewässern, um mit langsam drehenden Generatoren Strom zu erzeugen. Im Gegensatz zu turbinenbasierten Anlagen sind Wasserwirbelkraftwerke fischgängig.

«Wir freuen uns, den Ausbau der Energieinfrastruktur auf dem Subkontinent Indien mit unseren Wasserwirbelanlagen zu unterstützen», sagt Daniel Styger, Präsident der GWWK. «Die neue Infrastruktur produziert Strom im Einklang mit der Natur. Durch die Förderung einer grünen Wirtschaft wird die Infrastruktur gestärkt, insbesondere im Gesundheitswesen sowie Familien, Schulen und Gewerbe mehr Wohlstand bringen.» In Regionen ohne eigene Stromversorgung sei dies ein entscheidender Schritt.

Der Vertrag zwischen Verde International und GWWK umfasst technische Lizenzen, Aufbau einer lokalen Produktions- und Assemblingstätte mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, Installation, Verkauf, Planung, Lieferung von Schlüsselkomponenten aus der Schweiz und Deutschland, Schulung sowie die Inbetriebnahme der Anlagen. Die Partnerschaft zwischen Verde International, green-cube.org und der GWWK ist als Joint Venture aufgebaut.

Der Transfer dieser grünen Technologie wird Zuverlässigkeit und Effizienz gewährleisten und gleichzeitig die Umweltbelastung durch CO2 reduzieren. Geplant ist auch eine Lieferung von Steuerungs- und Speichertechnologie, Hilfssystemen und Ausrüstung für kombinierte resp. hybrid ECO-Energiesysteme wie Solar, Wind, Biomasse und Wasser.

(( Die GWWK ))
Die GWWK mit Ihren Partnern green-cube.org und www.fischfreundlicheswehr.de ist der weltweit führende Anbieter von Wasserwirbelsystemen und Hybridlösungen (Solar, Wind, Biomasse und Wasser) für erneuerbare Energien. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden eine Energieerzeugung, welche die Natur schont und ohne aufwendige und teure Verteilnetze auskommt.

Die Anlagen ermöglichen die dezentrale Produktion, Übertragung und Verteilung von Elektrizität. Sie kommen bei NGO, Hilfswerken, Gemeinden, Spitälern und kleinen Dörfern sowie Versorgungsunternehmen, Industriekunden und gewerblichen Kunden zum Einsatz.
In der Schweiz werden die Wasserwirbelanlagen der GWWK nur im Rahmen von Renaturierungsmassnahmen an bereits verbauten Fliessgewässern gebaut. Deshalb wurde das Konzept vom Bundesamt für Energie (BFE) im Jahr 2011 mit dem renommierten Prix Watt d’Or ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.gwwk.ch

April 8, 2014

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